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Honorarrichtlinien

1. Begriffsbestimmungen

Honorar im Sinne der vorliegenden Richtlinien ist die Vergütung von Leistungen und Aufwendungen des Unternehmensberaters und seiner Erfüllungsgehilfen. Als Basishonorar je Manntag (auch Tagwerk genannt) gilt derjenige Satz, der für eine Beratung im Ausmaß von 8 aufeinanderfolgenden Stunden in der Standortgemeinde des Unternehmensberaters in Ansatz gebracht wird. Aus Gründen der Einfachheit kann auch ein dementsprechender Stundensatz herangezogen werden. Neben- und Sonderkosten sind in diesem Basishonorar nicht enthalten – diese sind gesondert zu verrechnen.

 

2. Honorar nach Zeitaufwand

2.1 Normalstundensatz
Der Stundensatz bezieht sich auf Leistungen in der sogenannten Normalarbeitszeit zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr und beträgt derzeit EUR 80.-/Stunde netto exkl. USt. (= Normalstundensatz) und entspricht EUR 640.- / Manntag exkl. USt. Ein anderer Normalstundensatz bedarf gesonderter Vereinbarung. Die Zeitaufschreibung ist vom Unternehmensberater obligatorisch durchzuführen.

2.2 Der Unternehmensberater ist berechtigt, gegebenenfalls folgende Zuschläge zu seinem Honorar zu berechnen:
– zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr 60 %
– zwischen 06:00 Uhr und 08:00 Uhr 30 %
– zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr 30 %
– an Sonn- und Feiertagen 60 %

2.2.1 Erstellung von Berichten und Konzepten inkl. Befundaufnahme zur Vorlage bei Behörden, Gerichten, Banken, Förderungsinstitutionen u. ä. 100 %

2.3 Verrechnungseinheit
Für Leistungen wird die jeweils begonnene halbe Stunde in Anrechnung gebracht.

2.4 Schreibarbeiten
Der Stundensatz kommt für alle Unternehmensberatungstätigkeiten im Beratungsunternehmen zur Anrechnung; Schreibarbeiten und ähnliche Leistungen (z.B. Kopierzeiten, Postversand u.ä….) werden mit 50 % des Normalstundensatzes berechnet.

2.5 Reisezeit, Fahrtzeit
Bei Reisen zur Erfüllung des Beratungsauftrages wird die Reisezeit nach Zeitaufwand mit einem Stundensatz von EUR 80.- verrechnet. Als Reisezeiten gelten auch Wartezeiten, soweit dadurch die Ausübung einer anderweitigen Tätigkeit be- oder verhindert wird und soweit sie nicht vom Unternehmensberater selbst zu vertreten sind. Reisen erfolgen mit der mündlichen Zustimmung des Auftraggebers bzw. ergibt sich die Zustimmung durch sein schlüssiges Verhalten. In dringenden Fällen kann die Zustimmung auch nachträglich eingeholt werden.

 

3. Nebenkosten

Nebenkosten sind Aufwendungen, die dem Unternehmensberater bei der Durchführung des Beratungsauftrages entstehen und vom Auftraggeber neben dem Honorar zu tragen sind. Zu den Nebenkosten zählen insbesondere Reisekosten, Diäten, Barauslagen.

Es gelten die Fahrtkostenvergütungen für das für die Auftragserfüllung wirtschaftlichste und angemessenste Verkehrsmittel als vereinbart. In jedem Fall stehen dem Unternehmensberater jedoch zu:
– Bahnreisen erster Klasse bzw. Schlafwagen, Inlandsflüge in Economy-Class, Business-Class bei Auslandsflügen.
– die Tag- und Nächtigungsgelder der Gebührenstufe 5 der jeweils geltenden Fassung der “Tabelle für Lohnsteuer” berechnet. Sollten diese Sätze nicht ausreichen, wird der tatsächliche Aufwand abgerechnet.
– Bei Tätigkeiten außerhalb des Beratungsbüros, jedoch im Ortsgebiet seines Standortes, stehen dem Berater als Aufwandsentschädigung 50% des Taggeldes der Gebührenstufe 5 der “Tabelle für Lohnsteuer” zu.
– Zur Berechnung von km-Geldern wird das jeweils gültige “km-Geld bei Dienstreisen der Bundesbediensteten” bzw. die Sätze laut “Tabelle für Lohnsteuer” herangezogen.

 

4. Akontozahlungen

30% der geschätzten Auftragssumme bei Auftragserteilung. (Angebot)
Zwischenabrechnungen von erbrachten Leistungen sind bei Bedarf vor allem bei hohen Nebenkosten – sofern diese nicht direkt vom Auftraggeber abgegolten werden (z.B. Flugtickets) – zu vereinbaren.
Wurde Pauschalhonorierung vereinbart, werden 50% des Pauschalbetrages zu Beginn und der Rest mit Abschluss des Beratungsauftrages in Rechnung gestellt.

 

5. Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sofern die Geschäftsbedingungen des Unternehmensberaters inhaltlich über diese Kalkulationsrichtlinien hinausgehen, sind sie dem Beratungsvertrag als ergänzender Bestandteil einzugliedern.