Probefahrt mit dem neuen Hyundai IONIQ Elektro bei Auto Sangl in Landsberg

Liebe Leserinnen und Leser,

jeder freut sich auf sein wohlverdientes Wochenende.
Noch schöner ist es aber, wenn man es mit Freunden verbringen kann.

Und am schönsten ist es – nebst einem Wochenende mit Partner oder Partnerin bzw. Familie versteht sich – wenn man sein Wochenende mit seinen Freunden und Gleichgesinnten verbringen kann um dem gemeinsamen Interessen und Hobbies nachzugehen.

Andreas S., ein Freund und E-Auto Fahrer aus Deutschland hatte uns eingeladen, ihn bei einem ganz besonderen Erlebnis zu begleiten: Einer Probefahrt des neuen Hyundai IONIQ Elektro.

Der frühe Vogel…

Weite Strecken erfordern oft, dass man zeitig in die Gänge kommt.
In dem Fall hatte das bevorzugte Fahrzeug nur einen einzigen Gang – wie alle Elektroautos.
Dieter W. – ebenfalls befreundeter Elektroautofahrer – chauffierte uns mit seinem Tesla Model S vom südlichen Österreich bis nach Bayern, wo der wohl berühmteste und passionierteste Hyundai Autohändler Deutschlands zu finden ist: Jürgen Sangl vom Autohaus Sangl in Landsberg am Lech. Die Fahrt begann um ca. 04:45 Uhr und führte uns über die Autobahn über die deutsch-österreichische Grenze – bis zur Raststation Irschenberg. Das ging sich natürlich bei Richtgeschwindigkeit deutscher Autobahnen (*zwinker*) sehr gut aus – mit Heizung und allem.

Und siehe da: Alle Supercharger waren frei – ein schnelles Laden war also gewährleistet und dazu gabs für uns ein gutes Frühstück – so muss das sein:

Nach gut 35 Minuten ging es für beide – Auto und Insassen – gestärkt weiter in Richtung München.

Trotz einiger Umfahrungen dank des Besuchs hochrangiger Politiker an diesem Tag in der Stadt München, mussten wir selbige großzügigst umfahren, da es zu erheblichen, durch Stau bedingten Verzögerungen gekommen war.

Nichtsdestotrotz erreichten wir um gut 10:00 Uhr die Ortsgrenze von Landsberg am Lech.

Na wo ist er denn?

Es ist schon ein klein bisschen befremdlich, wenn die zwei Straßen, die zum Händler führen, den Wortlaut Carl-Friedrich Benz und Rudolf-Diesel beinhalten. Aber bei der Adresse des Hyundai, Mitsubishi und Kia Service Autohauses sollten diese Straßenbezeichnungen kein böses Omen darstellen.

Der engagierte Autohändler Sangl hat sich besonders auf die vollelektrische Variante des neuen Hyundai IONIQ spezialisiert und ist innerhalb der Community und in Foren bereits längst kein Unbekannter mehr.

Die Zahlen sprechen für sich:

Über 130 IONIQ Elektro hat er schon verkauft – seit Ende letzten Jahres und mehr als diese Zahl befinden sich bereits für das heurige Jahr im Vorlauf.
Es ist wohl nicht vermessen zu sagen, dass allein dieser Händler soviel IONIQ Elektro an den Mann oder die Frau bringt, wie sämtliche Hyundai Händler im Rest der Bundesrepublik.

Ankunft:

Da waren wir nun also.
Einige Hyundai IONIQ Elektro waren bereits zu sehen, auch unser Freund Andreas war schon da und drehte bereits eine kleine Runde (und war begeistert).

Der Tesla durfte sogar Laden und war somit erst mal versorgt.

Wir wurden dies ebenso, als wir von Jürgen Sangl, dem Chef des Autohauses, freundlichst im Schauraum empfangen und mit koffeinhaltigen Heißgetränken ausreichend versorgt worden waren.

Der Chef nahm sich persönlich sichtlich viel Zeit für uns und teilte unsere Liebe für Elektrofahrzeuge ebenso wie wir. Auch lobte er Tesla und seine Vorreiterrolle – eine Eigenschaft, die man bei vielen anderen Autohäusern nicht mal im Ansatz geboten bekommt.
Miteinander in die emissionsfreie Zukunft statt: “alles andere ist kompletter Blödsinn, außer meinem Produkt”. Denn auch solche Aussagen durfte ich mir schon anderenorts anhören.

Kommen wir zur Sache!

Da stand er nun also – bereit zur Probefahrt.
Ein IONIQ Elektro in der Top Ausstattungslinie Premium.
Beheizte und Bekühlte Ledersitze, fahrerseitig elektrisch verstellbar mit Memory Funktion, LED Scheinwerfer, Abstandsregeltempomat und Infinity Soundsystem – viele dieser Ausstattungen sind sogar serienmäßig oder schon in der mittleren Ausstattungsvariante (Style) zu haben – sind einige der Schlagworte, die einem sofort beim Öffnen der Türe auffallen.
Die Verarbeitung steht anderen Fahrzeugen dieser Preisklasse in nichts nach – wenn man sich die Preise anschaut, die der Mitbewerb aufruft darf man ohne Weiteres sagen:

GUT gemacht, Hyundai!

Mit 5 Jahren Garantie ohne km Beschränkung und 8 Jahre 200.000 km Garantie auf die Batterie, die stets mit dem Fahrzeug mit verkauft wird – also im Preis enthalten ist – eine klare Ansage an das Angebot amerikanischer und europäischer Hersteller.

Die Sitze sind bequem und dort wo das Auge gern hinschaut sind die Material gut gewählt.
Natürlich ist es keine S-Klasse und das merkt man im Detail auch am Material – gespart wurde aber hier definitiv nirgends. Weder im Bereich des Kofferraums noch im Innenraum.

Die Bedienung per “Drive by Wire” wie Hyundai das nennt geht intuitiv und schnell von der Hand:

Eine besondere Strecke wollte wir eigentlich nicht fahren.
Das übliche halt: Autobahn – alle Funktionen testen, Akku ein wenig beanspruchen und dann schauen was CCS – ein Gleichstrom Schnellladestandard, den der IONIQ nutzt – für Ladeleistungen verträgt.

Übersichtlich und aufgeräumt präsentiert sich der IONIQ Elektro, dessen Hybrid bzw. Plugin Hybrid Geschwister, sich von der Grundform und dem Interieur sehr stark ähneln – Hyundai hat bewusst alle 3 Varianten teil- bzw. voll elektrifiziert.

88 kW (120 PS), 295 nm (Sport Modus) und 9,9 Sekunden von 0-100 km/h schreibt der Prospekt. Das kann man bestätigen. Unten raus geht der IONIQ eher gemütlich zu Werke – das ist auch gut so, denn er verhält sich eher wie eine komfortable Langstrecken-Reiselimousine und nicht wie ein Stadtflitzer. Durch die gute Übersetzung ist der IONIQ stets effizient und durchzugsstark bis oben raus – und hat dank niedrigem Gewicht (ca. 1400 kg) und einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 cW (Tesla Model S hat ebenfalls 0,24!) hervorragende Verbrauchswerte.

Konstante Geschwindigkeit – ermöglicht durch einen einstellbaren Abstandsregeltempomaten (serienmäßig!) mit Radar unter dem Hyundai Emblem auf der Front – führen zu einem sich relativ flott einpendelndem Verbrauchsverhalten. Wohlgemerkt spielen wie so oft Topografie, Heizungsverhalten (wir hatten 21 Grad für alle 3 ausgewachsenen Insassen!), Beschleunigungsverhalten und äußere Einflüsse (Kälte, Fahrbahnbeschaffenheit usw.) eine große Rolle beim Verbrauch.

Hier aber spürt man deutlich das hervorragende Zusammenspiel zwischen der Effizienz des Antriebs und der Aerodynamik des IONIQ. Dies auch bei Geschwindigkeiten, jenseits von Gut und Böse:

Das Soundsystem weiß sehr gut zu überzeugen (Subwoofer in der Kofferraum Seitenwand integriert). Auch überzeugt der gut reagierende und bedienbare Touchscreen Monitor im Mittelteil des Armaturenbretts dank Funktionen wie Navigation, DAB Radio, Apple CarPlay und Android Auto.

Eine App für das Fahrzeug gibt es hingegen nicht. Eine Verbindung des Touchscreen Systems via WLAN ist jedoch möglich (oder Smartphone HotSpot!).

Über solch eine Vielfalt an wunderbaren Features staunt auch der Andreas, der (noch!) einen voll ausgestatteten BMW i3 fährt.

OK – Fahren toll, Verbrauch toll, Funktionen toll – aber was ist mit dem Laden?

Das Um und Auf bei Elektrofahrzeugen ist das Thema Laden.
Kann man nirgends Tanken, bringt einem die größte Reichweite mit dem größten Diesel nichts.
Auch nützt einem eine große Batterie nichts, wenn Verbrauch und/oder Ladezeit, den Vorteil auf dem Papier suggerieren aber in der Realität nicht halten können.

Der IONIQ kann AC-seitig mit bis zu 6,6 kW Einphasig laden. Dies wird von manchen kritisch beäugt, gelten doch teilweise Schieflastbestimmungen, die max. 20A / 4,6 kW Einphasig zu lassen.

Für eine Ladung über Nacht oder gut 50-60 km im Sommer innerhalb einer Stunde beim Mittagessen o.ä ist es jedoch absolut ausreichend.

Wirklich flott ist der IONIQ im Bereich DC-Schnellladung. Hier sticht er derzeit alles was kein Tesla ist, aufs brutalste aus. Bis zu effektiv 70 kW DC Ladeleistung sind machbar (bis zu 100 kW lt. Prospekt) – jedoch sind diese Ladesäulen seltener. Öfter anzutreffen sind die Triple Charger genannten Schnellladesäulen an Raststätten und Autohöfen. Sie bieten hier mit dem CCS Ladestandard 50 kW Ladeleistung an. Der IONIQ weiß diese auch in so gut wie jeder Situation fast voll zu nutzen – dies anscheinend auch unter winterlichen Temperaturen.

Kaum hatten wir die Ladung begonnen wurden wir auch von zwei Personen angesprochen.

Erstere fragte ganz verwundert, was das Auto denn hier mache?!
Den Kommentar “Es tankt Gummibärchen” habe ich mir gespart – aber es zeigt, dass viele Menschen noch wenig Bewusstsein für die neue, moderne Technologie haben.

Ein BMW i3 Fahrer kam und war vom IONIQ begeistert. Hineinsetzen, ein Lob nach dem anderen folgte – er sei mit dem i3 auch sehr zufrieden (Modell mit Range Extender) aber der IONIQ ist ein super Fahrzeug. Schön, wenn man durch die Bank positive Resonanzen erhält.

Also zurück zum Händler.
Die Zeit schreitet voran und nach gut 2 Std. wollte man sich an diesem Samstag noch rechtzeitig vom “Hyundai Elektro Papst” verabschieden.

Das Mittagessen wartete….

… und mit ihm viele spannende Diskussionen rund um den neuen Hyundai IONIQ, dem “Hyundai IONIQ Kompetenzzentrum Landsberg” (wie das Autohaus von einigen schon liebevoll genannt wird) und ein netter Ausklang unseres Treffens und der Probefahrt mit dem IONIQ Elektro.

Stationäre Ladestationen, mobile Ladestationen und Zubehör für den Hyundai IONIQ finden Sie unter
https://www.charge-shop.com

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Vielen Dank an Hrn. Jürgen Sangl vom Autohaus Sangl Landsberg am Lech
(www.auto-sangl.de) für die Möglichkeit zum ausgiebigen Test des Hyundai IONIQ, den Fahrstrom für den Tesla, der freundlichen und engagierten Beratung, Bewirtung und der schönen Stunden im schönen Landsberg.
Es ist wundervoll zu sehen, wie der Chef eines Autohauses am Land mit großem Beispiel und Engagement für die Elektromobilität vorangeht und nebst guter Beratung auch noch einen fairen Preis für das Fahrzeug aufruft.

Vom Anfang bis zum Ende hat die gesamte Stimmung gepasst und zu keiner Zeit fühlte man sich wie in einem “Verbrenner” Autohaus, wo sich die Augen des Verkäufers schon bei dem Wort “Elektroauto” nach oben drehen…

Ihr Stefan KOPEINIG
Geschäftsführer Charge and Go Solutions