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E-Rallye Pyhrn-Priel 2014 – Elektrische Schnitzeljagd

Am 13.09.2014 fand in Klaus an der Pyhrnbahn, Oberösterreich, bereits zum dritten Mal die jährlich stattfindende E-Rallye Pyhrn-Priel statt.

Viele E-Mobilisten fanden sich auch heuer wieder mit ihren Elektrofahrzeugen beim Gasthof zur Kaiserin-Elisabeth ein und nahmen an der bekannten E-Rallye teil, die von der Pyhrn-Priel Tourismus GmbH veranstaltet wird.

Vom Renault Twizy bis zum  Tesla Model S: Eine riesige Bandbreite an Elektrofahrzeugen war ebenso vorhanden, wie eine auch nicht minder große Bandbreite von Fahrern aller Altersgruppen.

(vor Aufnahme des Fotos wurde ausdrücklich um Erlaubnis gefragt!)

Ein überaus großzügig dimensionierter Parkplatz und eine ebenso großzügige Anzahl an Ladestationen der Firma MEHLER mit den verschiedensten Ladetypen (Typ 2, CEE blau …) ermöglichte allen E-Mobilisten ihre Fahrzeuge vor und nach der Rallye in Ruhe aufzuladen.

Durch die Veranstaltung führte ein eigener Moderator – ebenso bekam jeder Teilnehmer ein Care-Paket vor dem Start im Gasthaus mitsamt persönlicher Startnummer zugewiesen.

Aber nicht nur reine Elektroautos wie der Renault ZOE, der vielfach vertreten war, nahmen an der Rallye teil. Auch Hybridfahrzeuge wie der Opel Ampera nahmen teil.

Ebenso waren der ÖAMTC, die Energie AG Oberösterreich, Tesla Motors Österreich und ein “Grillhendl-Versorger” live vor Ort und boten abseits der Rallye für genügend Beschäftigung.

Die Rallye selbst gestaltete sich sehr interessant.

Die Fahrer bzw. ihre Fahrzeuge wurden der Reihe nach anhand ihrer Startnummer in aufsteigender Reihenfolge durch den Moderator aufgerufen – in meinem Fall war dies die Startnummer 28.

Neben dem Care-Paket wurde einem auch das Roadbook ausgehändigt und dies gleich in zweifacher Ausführung, für die kleine und für die große Strecke.

Da die kleine Strecke, die mit einer Länge von 56,2 km eher für die Fahrzeuge gedacht war, die kleinere elektrische Reichweiten schaffen bzw. für jene Fahrer, die nicht solange / soweit fahren möchten und mein ZOE seine Reichweitenstärke bereits von der Fahrt von Kärnten bis zur E-Rallye unter Beweis gestellt hatte, fuhr ich selbstverständlich die Große Strecke. Diese war 78,5 km lang. Wenn schon, dann richtig!

Verfolgt von den anderen bzw. den vor mir fahrenden Fahrzeugen auf den Fersen, ging es von asphaltierten Bundesstraßen über hügelige Landstraßen auf teils enge aber auch sehr interessant anzuschauende Abschnitte, die mit einigen “Mini-Spielen” bzw. “Herausforderungen” gespickt waren.
So bestand die erste Zwischenprüfung darin, mit möglichst wenigen Schlägen auf einem Golfplatz einen Golfball zu versenken.

Dies gestaltete sich äußerst spaßig, wäre da nicht das überaus ungünstige Wetter gewesen, das sowohl die Atmosphäre der Rallye als auch die Schönheit der Landschaft ein wenig schmälerte.

Auch wurden an mehreren verschiedenen Punkten auf der Strecke so genannte Zeitmessungen durchgeführt, um so festzustellen, wer die schnellsten Fahrer der Rallye waren.

Nach einer durchaus langen Fahrtzeit durch die Region endete die Rallye dort wo sie begonnen hatte: Beim Gasthaus Kaiserin-Elisabeth.

Trotz des Wetters gab es selbstverständlich eine Siegerehrung.

Natürlich waren nach diesen spannenden Stunden nicht nur die Fahrer durstig, sondern auch die Fahrzeuge, für die es an der “Mehler Ladestraße” mehr als genug “Saft zu trinken” gab.

Um ca. 17.30 Uhr, gut 6,5 Stunden nach meiner Ankunft, ging es für mich auch wieder zurück in Richtung Kärnten. Zwei Ladepausen außerhalb meines Bundeslandes und etliche Stunden später ging einer der interessantesten Events für mich zu Ende.

Spät nachts zuhause angekommen hatte sich nicht nur der ZOE seine Ruhe verdient, da dessen Akkus gut geleert waren, sondern auch der Fahrer ….

 

Ihr Stefan KOPEINIG
Geschäftsführer Charge and Go Solutions

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